rg-gp-innsbruck qualifikation-2014-11-15 nicol-ruprechtRotweißrote Sensation gleich in der ersten Entscheidung des Grand Prix in der randvollen Innsbrucker USI-Wettkampfhalle: Staatsmeisterin Nicol Ruprecht wurde umjubelte Dritte mit dem Reifen und holte ihren ersten Podestplatz in einem GP-Finale. Der Sieg ging wie erwartet an Weltmeisterin Margarita Mamun, die auch in den anderen Bewerben triumphierte, 4400 Euro Preisgeld einheimste und sich alle vier Gesamtwertungen im Grand Prix 2014 sicherte.

 

Vom Erfolg des Reifen-Podestplatzes gepusht, turnte Ruprecht bravourös und fehlerfrei weiter: Vierte mit dem Ball, verbesserte sich die Tirolerin in ihrem Heim-Grand-Prix mit Keulen und Band ebenso auf Rang vier und verpasste dabei nur hauchdünn das Podest. „Es war heute einfach großartig! Ich bin riesig stolz, dass mir vor diesem fantastischen Publikum ein perfekter Saisonabschluss gelungen ist“, war die 22-jährige Sportsoldatin überglücklich. 

 

Margarita Mamun war nicht nur bei der sechsten GP-Station des Jahres das Maß aller Dinge. Die 19-jährige Russin wurde Gesamtsiegerin mit Ball, Band, Keulen und Reifen und krönte sich zur Grand-Prix-Königin 2014. Den „Winners Prize“ (2500 Euro pro Handgerät) sicherte sich Mamuns Teamkollegin Maria Titova. Welt- und Europameisterin Mamun bezauberte anschließend bei der großen Showgala zu „Maybe I, Maybe You“ von den Scorpions, Nici Ruprecht mit einem Tanz zu „Lagrima“ von Llama. Ein Wiedersehen gab es bei der Gala mit Rekordstaatsmeisterin Caroline Weber, umjubelt auch der Auftritt der TanzCompany des Tiroler Landestheaters mit Ausschnitten aus der Ballettproduktion „Dante.Inferno“. 

 

Großes Lob von allen Seiten für den ASVÖ, der mit dem Grand-Prix-Finale wieder einen ausgezeichnet organisierten Event auf die Beine gestellt hat. Die Protagonistinnen um Weltmeisterin Mamun und Lokalmatadorin Ruprecht dankten es mit Topleistungen. Zum Jubiläum 20 Jahre Grand Prix wurden die Mitbegründer dieser Wettkampfserie, Komm-Rat Jörg Schielin und Heide Bruneder geehrt, ebenso Grand-Prix-Organisationsleiterin Petra Gabrielli und die erfolgreiche ASVÖ-Auswahl (Nicol Ruprecht, Natascha Wegscheider, Anastasia Potemkina), die beim AEON-Cup, der inoffiziellen Klub-WM den sensationellen fünften Rang erreicht haben.

 

(Text: Franz Srnka)