Was für die Bayern-Kicker um David Alaba das „Finale dahoam“ in München war, ist für Nicol Ruprecht das Grand-Prix-Finale in Innsbruck. Ein Saisonabschluss von besonderer Bedeutung. Deshalb entschloss sich die Sportsoldatin auf eine Teilnahme in Brünn zu verzichten (leichte Rückenprobleme), um ihren Start bei ihrem Heim-Grand-Prix in der nächsten Woche nicht zu gefährden. Teamkollegin Natascha Wegscheider sprang mit einer famosen Leistung ein. Die Grazerin wurde Zehnte im Mehrkampf und erreichte als Siebente mit dem Reifen erstmals ein Gerätefinale in der Grand-Prix-Serie.

 

Der tschechische Grand Prix war der letzte vor dem Finale in Innsbruck, Nicol Ruprecht peilte als Bestätigung ihrer guten Leistungen in dieser Saison eine Finalqualifkation an. Bei den letzten Trainingseinheiten traten leichte Rückenprobleme auf, die Entscheidung, in Brünn nicht anzutreten, war eine Vorsichtsmaßnahme. Ab heute bereitet sich die in Wien lebende Tirolerin bereits in der Innsbrucker USI-Wettkampfhalle vor, um beim Heim-Grand-Prix in Topverfassung zu sein. “Das ist mein großes Ziel für den Abschluss dieser Saison. Vor der Familie, vor Freunden und vielen aus meinem Verein VRG Wörgl international zu turnen, allen zu zeigen, wie ich mich verbessert habe und näher an die Weltspitze herangerückt bin, ist ein besonderer Moment für mich“, freut sich die 13-fache Staatsmeisterin auf den Wettkampf.

In Brünn gab einmal mehr eine russische Gymnastin den Ton an. Nach ihrem Sieg im Mehrkampf war Weltmeisterin Margarita Mamun auch in den vier zur Grand-Prix-Wertung zählenden Gerätefinali erfolgreich. Die Mehrkampfzweite Neta Rivkin aus Israel brachte sich als erste Herausforderin von Mamun und Maria Titova (ebenfalls aus Russland, landete nach einer total verpatzten Ballübung nur auf Rang vier im Mehrkampf) für das Grand-Prix-Finale in Stellung. Staatsmeisterin Ruprecht und Wegscheider vertreten die rotweißroten Farben in Innsbruck. Die Ouvertüre zum Grand-Prix-Finale bildet ein Wettkampf der Juniorinnen. Für Österreich starten Noelle Breuss (Vorarlberg), Anika Nachbaur (Tirol) und Anastasia Potemkina (Wien), die in Brünn den ausgezeichneten vierten Rang belegt hatte.

 

 

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